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    INPLAN erhält hohe Bundesförderung für innovative Software


    INPLAN erhält hohe Bundesförderung für innovative Software -

    Zwei Förderbescheide gehen an das Mülheimer Softwarehaus 


    Mülheim an der Ruhr, April 2019:  Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert aus dem IHATEC-Programm für innovative Hafentechnologien zwei Projekte des Mülheimer Softwarespezialisten INPLAN GmbH. Reinhard Klingen, Leiter der Abteilung Wasserstraßen und Schifffahrt, übergab letzte Woche die Förderbescheide in den Räumen des Zentralverbandes der Deutschen Seehafenbetriebe in Hamburg. Peter Stratmann, Senior Vice President von INPLAN: „Häfen bieten als dynamische Drehscheiben für Lagerung, Dienstleistungen und Logistiklösungen optimale Voraussetzungen für den Ausbau Ihres Wirtschaftsstandortes. Voraussetzung hierfür ist jedoch die umfassende Teilnahme am digitalen Geschäftsverkehr. Mit der Förderung beider Projekte UniPort 4.0 und Häfen NRW 4.0 erwarten wir einen bemerkenswerten Digitalisierungsschub durch neue digitale Lösungen für See- und Binnenhäfen.“ 


    Mit dem im April startenden Forschungsprojekt „UniPort 4.0“ wird INPLAN in den nächsten drei Jahren gemeinsam mit sieben beteiligten Partnern von Nord- und Ostsee (Brunsbüttel Ports, CPL Lübeck, Fraunhofer IGD Rostock, HANSAPORT, Rostocker Fracht- und Fischereihafen, Fachhochschule Westküste und der Seehafen Wismar) innovative Softwarelösungen erproben und entwickeln. Die Projektpartner wollen die weitere Digitalisierung für Universalhäfen vorantreiben und so die notwendigen Voraussetzungen für die Steuerung, Überwachung und Optimierung relevanter Umschlags- und Lagerprozesse schaffen. Dieses bietet den Häfen vielseitige Wettbewerbsvorteile: Höhere Flexibilität, größere Sicherheit, schnellere Durchlaufzeiten, erhöhte Kapazitäten bei geringeren Kosten und die Möglichkeit, steigende jährliche Umschlagmengen besser bedienen zu können. Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, erklärte dazu: „Wir wollen ein Maximum an Innovation im Bereich Hafentechnologien. Das Projekt UniPort 4.0 ist ein herausragendes Beispiel für die Innovationskraft der deutschen Hafenwirtschaft. Wir freuen uns, dass bei IHATEC mit diesem Projekt erstmals auch die wichtigen Universalhäfen eingebunden werden.“ Das BMVI fördert das Vorhaben UniPort 4.0 mit insgesamt 2,8 Mio. Euro.


    Das zweite INPLAN-Projekt „Häfen NRW 4.0“ soll zu einer engeren operativen und strategischen Zusammenarbeit, Steigerung von Effizienz und Flexibilität sowie letztendlich Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Binnenhäfen führen. INPLAN will dies durch die Schaffung einer neuen cloudbasierten Plattform mit kooperativen Funktionalitäten erreichen. INPLAN agiert in diesem Projekt als einer von insgesamt acht beteiligten NRW-Partnern (DeltaPort Wesel, CPL, Hafen Minden, RheinCargo Köln, Hafen Krefeld, Stadthafen Lünen und die Universität Duisburg-Essen). Das Forschungsprojekt Häfen NRW 4.0 wird durch das BMVI über die nächsten drei Jahre mit insgesamt 1,9 Mio. Euro gefördert.


    Mohamad Itani, Geschäftsführer von INPLAN: „Wir freuen uns sehr über die große Unterstützung durch die IHATEC Förderung des BMVI, um damit noch effizientere Software- Lösungen für See- und Binnenhäfen verfügbar zu machen.“


    Die Geschäftsentwicklung bei INPLAN zeigt auch durch den Gewinn weiterer Projekte weiterhin deutlich nach oben, so dass neue Mitarbeiter in den Bereichen Prozessanalyse, Projektleitung und Softwareentwicklung eingestellt werden.


    Über IHATEC:

    Mit dem Förderprogramm für Innovative Hafentechnologien „IHATEC“ unterstützt das Bundes¬ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Forschungs- und Entwicklungs¬pro¬jekte, die zur Entwicklung oder Anpassung innovativer Technologien in den deutschen See- und Binnenhäfen beitragen und dabei helfen, das Umschlagaufkommen zu bewältigen und Logistikketten zu verbessern. Dafür stellt das BMVI im Zeitraum 2016–2021 rund 64 Millionen Euro bereit. Die Digitalisierung der deutschen Hafenwirtschaft bildet dabei den zentralen Treiber. Sie verändert nicht nur die Globalisierung und die weltweiten Handelsströme, sondern eröffnet gleichzeitig neue Möglichkeiten in den Bereichen Umschlag, Transport und Vernetzung. Gerade für eine Branche wie die (maritime) Logistik, in der es eine Vielzahl von Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Akteuren gibt, bietet sich ein breites Anwendungsspektrum für digitale Technologien. Dieses gilt es mit ausgewählten Projekten des Förderprogramms zu erschließen. Der Weg zum Hafen 4.0 wird damit geebnet. http://www.innovativehafentechnologien.de 


    Über INPLAN GmbH: 

    INPLAN ist führender Anbieter von Softwarelösungen für Port Management und Terminal Operations. Die bewährten INPLAN Lösungen sind in über 58 Häfen im Einsatz und werden seit 30 Jahren ständig weiterentwickelt und zu modernen digitalen Arbeitsmitteln für unterschiedliche Kundenanforderungen ausgebaut. INPLAN bietet zudem eine umfangreiche Servicepalette an. Weltweit sind Kunden dank INPLAN Software in der Lage, sich der Branchendynamik schnell anzupassen, Produktivität zu steigern und Infrastrukturen wettbewerbsfähig zu managen. Das bei vielen Kunden bewährte Konzept von INPLAN Software umfasst einen modularen Aufbau der Software, so dass jeder Kundenwunsch durch Wahl der passenden Module, sowie einfache Anpassung oder Erweiterung rasch realisiert werden kann.

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